MAGAZIN - Die Seite zum Stöbern und Entdecken
Mehrmals pro Woche postet der Geschichtsverein Geesthacht eine kleine Story auf Instagram. Dabei geht es z.B. um Stücke aus dem Archiv oder um unsere Vereinsarbeit. Auch ohne Instagram-Account können Sie dabei sein: Stöbern Sie einfach durch die Galerie. Durch einen Klick auf eines der Bilder vergrößern Sie die Ansicht. Mit den Pfeiltasten links und rechts können Sie das nächste Bild öffnen.
Das Geesthachter Krankenhaus
Aus gegebenem aktuellen Anlass finden Sie hier eine kleine Galerie mit Ansichtskarten des Krankenhauses Geesthacht (Altbau) aus der Sammlung des Geschichtsvereins Geesthacht und des Stadtarchivs.
1950 genehmigten Land und Kreis den Bau eines Krankenhauses in Geesthacht, dessen Grundstein im Juli 1950 gelegt wurde. Das Krankenhaus eröffnete mit 150 Betten. Ein Neubau ersetzte 1986 das alte Gebäude.
Weitere Infos hat Stadtarchivar Dr. Jan Klußmann in einem Artikel der Reihe „Archivfund des Monats“ zusammengestellt.
Zum Vergrößern klicken Sie auf eines der Bilder. Mit den dann erscheinenden Pfeiltasten können Sie blättern.
Wer erinnert sich?
Tausende Fotos von unserer Stadt befinden sich im Stadtarchiv und im Archiv des Geschichtsvereins Geesthacht. Alle sind katalogisiert sowie örtlich und zeitlich eingeordnet. Trotzdem ergeben sich beim Sichten immer wieder Fragen und deswegen hoffen wir auf die „Schwarm-Intelligenz“ von Geesthachterinnen und Geesthachtern.
Auf diesem Foto erkennt man vorne links den Friseursalon Beltz.
Kann uns jemand Informationen zu diesem Friseur geben? Wo genau befand sich das Haus? Bis wann gab es den Salon dort?
Übrigens: An dem Haus hinten rechts ist ein Schild mit der Aufschrift „Obst / Gemüse“ befestigt.
Wenn Sie sich erinnern und uns bei der Einordnung weiterhelfen können, dann freuen wir uns über eine Nachricht per E-Mail ( vorstand@gv-geesthacht.de ) oder telefonisch 0179 2110698 (Martin Pommerening).
Aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "Lauenburgische Heimat"
Das Heft „Lauenburgische Heimat“ ist die Zeitschrift des Heimatbund und Geschichtsvereins Herzogtum Lauenburg.
In ihr erscheinen Beiträge mit neuen Forschungsergebnissen zur Geschichte unseres Kreises.
Die aktuelle Ausgabe (Heft 220) erhalten Sie für 15,- € in der Tourist-Info, Bergedorfer Str. 28, Geesthacht.
Ein für Geesthachter sehr spannender Artikel dieser Ausgabe beschäftigt sich mit Lagern in Geesthacht 1939 bis 1945.
Herr Eberhard Brumm geht der Frage nach „Wo waren die eigentlich?“ und zeigt detailliert auf historischen und aktuellen Landkarten, wo sich die Arbeiter-Lager (z.B. am Spakenberg, in der Sandstraße, am Katzberg oder auch in Besenhorst) befanden und ob sich heute noch Spuren davon entdecken lassen.
Es gibt nur noch wenige Exemplare des Kalenders 2026!
Seit 2007 gibt der Heimatbund und Geschichtsverein Geesthacht einen Kalender heraus, der bei vielen inzwischen ein Sammelobjekt ist. Die Ansichtskarten und Fotos, die in diesem Kalender gezeigt werden, sind wichtige historische Dokumente. Sie vermitteln uns ein Bild des alten Geesthachts. Die dazu passenden heutigen Vergleichsaufnahmen zeigen den Wandel in unserer Stadt.
Den Kalender können Sie in der Tourist-Info, Bergedorfer Str. 28, Geesthacht, kaufen. Er kostet nur 10,- €.
TV-Tipp: Dokumentation auf ARTE, verfügbar bis zum 05. März 2026
Alfred Nobel und Bertha von Suttner - Ein Preis für den Frieden
Information vom Sender:
„Es war ein schicksalhafter Tag im Jahr 1875, als die junge Bertha von Suttner in Paris Alfred Nobel kennenlernte: Er ein wohlhabender schwedischer Waffenhändler und Erfinder des Dynamits, sie eine Adelige und überzeugte Pazifistin. Das Treffen markierte den Beginn einer überraschenden und langjährigen Brieffreundschaft, an deren Ende die Stiftung des Friedensnobelpreises stand. –> weiterlesen
Alfred Nobel war nicht nur ein brillanter Chemiker und Erfinder, sondern auch ein erfolgshungriger schwedischer Unternehmer, der mehrere Sprachen beherrschte und die Literatur liebte. Durch die Erfindung des Dynamits und dessen Vermarktung hatte er ein kolossales Vermögen angehäuft. Bertha von Suttner war eine für ihre Zeit ungewöhnliche Frau: Die geborene Gräfin, Literatin und Aktivistin ist bekannt für ihre friedenspolitischen Schriften und die Organisation zahlreicher Friedenskonferenzen. Zwischen Bertha und Alfred entwickelte sich eine enge Freundschaft. Mehr als zwanzig Jahre lang standen sie in regelmäßigem Briefwechsel, eine Korrespondenz, die auch die politischen Wirren ihrer Zeit dokumentiert.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts, nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71, war die Lage in Europa höchst angespannt. Frankreich hatte das Elsass und Teile Lothringens an Deutschland verloren – eine bittere Niederlage. Zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland spitzte sich die wirtschaftliche Rivalität zu und das russische Reich fürchtete eine industrielle Vormachtstellung Deutschlands. Die Kolonialpolitik der europäischen Großmächte war ein erbitterter Wettlauf um die Ressourcen Afrikas. Trotz oder gerade wegen dieser beängstigenden Gemengelage bildeten sich Friedensbewegungen, um die Öffentlichkeit vor der dramatischen Gefahr eines europäischen Krieges zu warnen.
Wer war Alfred Nobel, dieser ehrgeizige Mann, der den Entschluss traf, sein Vermögen in den Dienst der Menschheit zu stellen? War er wegen seiner Erfindung des Dynamits, der ultimativen Waffe der damaligen Zeit – von Schuldgefühlen geplagt? Welchen Einfluss hatte Bertha von Suttner als Galionsfigur des Pazifismus auf seine Entscheidung, den Großteil seines Vermögens in die Stiftung des Friedensnobelpreises fließen zu lassen?
Recherchen der schwedischen Autorin Ingrid Carlberg, die in den letzten Jahren Archive in ganz Europa durchforstete, förderten die Korrespondenz zwischen Nobel und von Suttner zutage. Das gesammelte Material liefert Einblicke in eine einzigartige Freundschaft, in der sich die Entstehung der Friedensbewegung Ende des 19. Jahrhunderts widerspiegelt.
Regie: Daniel Skogström, David Walter Bruckner
Land: Frankreich, Schweden, Österreich
Jahr: 2025
Herkunft: ARTE, SVT, ORF“
Wer erinnert sich?
In diesem Januar haben wir tatsächlich mal wieder einen kalten Winter mit viel Schnee, Eis auf der Elbe und ausrückenden Eisbrechern. 1963 konnte (und durfte!) man sogar mit Pkws die Elbe zwischen Geesthacht und Marschacht überqueren. Dies erfolgte normalerweise per Fähre, aber bei dickem Eis war der Fährmann für eine ordentlich befahrbare Piste zuständig. Dafür verlangte er – wie auf dem Schild zu lesen – eine „Eisbahngebühr“, nämlich 50% des Fährtarifes.
Können Sie sich erinnern, wie hoch der normale Fährtarif war? Und gab es eine Ermäßigung für Schülerinnen und Schüler, die jeden Tag die Fähre benutzen mussten? Wenn Sie etwas darüber wissen, dann freuen wir uns über Ihre Nachricht als E-Mail an vorstand@gv-geesthacht.de oder telefonisch: 0179 2110698 (Martin Pommerening).


























